Kartenfeedback

Beim Kartenfeedback handelt es sich um eine ungewöhnliche Art des Feedbacks – es kann Ihnen aber mehr Erkenntnisse liefern als die herkömmliche mündliche Feedbackaufforderung. Wägen Sie jedoch im Vorfeld ab, ob diese Vorgehensweise zu den Teilnehmern passt oder von diesen als eher befremdlich wahrgenommen werden könnte. In letzterem Fall gibt es keinen Mehrwert gegenüber der herkömmlichen Feedbackaufforderung – im Gegenteil.

Vorbereitung

Für dieses Feedback benötigen Sie als Moderator ein Set an Postkarten oder Bildern, das in seinem Umfang mindestens dem Dreifachen der Teilnehmerzahl entspricht. Es eignen sich beispielsweise die Freecards, die oftmals in Gaststätten und anderen öffentlich zugänglichen Gebäuden zum Mitnehmen ausliegen. Hier lohnt es sich, diese über Monate zu sammeln. Oder aber Sie suchen lizenzfreie Bilder aus dem Internet und drucken diese aus.

Durchführung

Die Teilnehmer setzen sich in einen Stuhlkreis, in dessen Mitte die Karten auf dem Boden ausgebreitet liegen. Jeder Teilnehmer sucht sich eine Karte aus, die ihn anspricht und die er mit den beiden vergangenen Tagen verbindet. Dann erläutert jeder, warum er diese bestimmte Karte gewählt hat.

Autorin: Elisabeth Leipart – in Anlehnung an:
Axel Rachow (Hrsg.), Spielbar III, 62 Trainer präsentieren 83 frische Top-Spiele aus ihrer Seminarpraxis, managerSeminare Verlags GmbH